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Meteostationen für die Métro m2 in Lausanne

 

 
     
 

Im Herbst 2008 eröffnet die Métro Lausanne Ouchy SA ihre neue Métro-Linie m2 in Lausanne. Diese führt über eine Distanz von 5.9 km und eine Höhendifferenz von 338 m von Ouchy am Genfersee nach Croisettes im Norden der Stadt Lausanne. Die Strecke ist beinahe durchgehend doppelgleisig und zu etwa 70% unterirdisch.

Die unbemannten Kompositionen der Pneu-Métro überwinden stellenweise eine Steigung von 12%, was weltweit einzigartig ist. Da ausserdem drei Streckenabschnitte der neuen Métrolinie im Freien liegen, ist es für einen zuverlässigen Betrieb unerlässlich, die Schienen im Bereich der offenen Streckenabschnitte bei Reif- und Vereisungsbedingungen rechtzeitig und genügend zu beheizen.

Um den beträchtlichen Energiebedarf für die Schienen-Heizung möglichst gering zu halten und effizient einzusetzen entwickelte das Westschweizer Ingenieurbüro Hertig & Lador SA ein Modell zur Steuerung der Heizleistung auf den verschiedenen Abschnitten der Métro-Linie.

Dieses Modell stützt sich auf Daten von vier durch die SensAlpin realisierten Messanlagen. Gemessen werden neben verschiedenen Meteo-Parametern auch die Temperaturen der beheizten Schienen sowie eines unbeheizten Schienenstranges als Referenzwert (kleines Bild rechts). Die Messanlagen sind über ein Ethernet mit einem zentralen Erfassungsserver vernetzt und werden periodisch abgerufen, kontrolliert und in die Steuerung der Schienenheizung eingespeist. Dabei ist neben der Qualität der Messdaten auch deren permanente Verfügbarkeit und damit die hohe Zuverlässigkeit der Anlagen ein zentrales Kriterium.